Sunday, 4. may 2008
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23:35
Zweifelnd suche ich meinen Weg,
wandere von Plateau zu Plateau, Steg zu Steg,
kreuze tiefe und flache Wasser,
steige auf, doch meiner wird blasser und blasser.
Auf meiner Reise zuweilen gelähmt,
Unsicherheit die mich beschämt,
ist Nahrung der Angst zu verlieren,
was Andere könnten begieren.
Doch du blickst mich an,
mit verliebten, glücklichen und treuen Augen,
obwohl du mich nennst Göttergatte, allerliebster Mann,
frage ich mich, könnte ein Anderer diese Augen beugen?
Fragen pochen in mir, zerreißen mein Herz,
süß, ungewiss, ohne Sicherheit der Schmerz,
Findest du bei mir halt, oder doch nur Sand?
Würdest du nehmen im Sturme eines anderen Hand?
Voller Kummer und Besorgnis,
suche ich beschämt auf der Erde Platz,
mein Inneres schreit, weitere Bedrängnis,
wird verlieren deinen größten Schatz.
Ein liebendes Herz voller Angst ist schwer,
verliert es doch den Verstand mehr und mehr,
am Ende stirbt einer Selbst, Stück für Stück,
dank der Liebe allzugroßen Glück!
von Der-Antichrist
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