Friday, 16. may 2008 5 16 /05 /Mai /2008 00:18
Tiefes Wasser frisst meinen Blick,
schon lange vergangen,
betörendes, zauberhaftes Glück,
kalt ist es meinem Herz ergangen.

 Ich schreite einen langen Weges entlang,
Laub bezeugt des Baumes Ende des Mühen,
vor 6 Monaten noch, Vögel unsere Liebe besang,
in der Zeit, in der Bäume blühen.

Unsere Liebe zerbrach an den Mühen des Alltages,
sie war schon lange dem Tode geweiht,
nur die Tüchtigkeit verbarg es,
waren zu schwach zu erleben Liebe der Unendlichkeit.

Lernten nie, zu gedulden, zu verstehen,
wollten immer sein zu zweit,
um dem Leben zu entgehen,
doch waren nie bereit für die Ewigkeit.

Nun sitze ich oft an diesem Ort,
weine leise, um meine einzige große Liebe,
haben uns verloren, nun bist du fort,
nur weil wir nicht besiegen konnten die niedersten Triebe.
von Der-Antichrist - Community: Sprechen durch Schreiben
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Kommentare

Traurig und doch, sehr schön beschrieben ist der Weg des Alleinseins... Die Narben bleiben, als Erinnerung, an eine Liebe die verdunstet ist... L.G. wenera3101
Kommentarnr1 gepostet von wenera3101 am 25.05.2008 um 15h19

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